Design & Make mit Autodesk: Herstellung von Windkraftanlagen – wie Roboter in der Fertigung zu dreimal mehr Produktivität führen

14 März 2024maschinenbau, mechanicalAutodesk, Automatisierung, Design & Make, Fertigung, Fusion

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Design & Make mit Autodesk:
Herstellung von Windkraftanlagen – wie Roboter in der Fertigung zu dreimal mehr Produktivität führen

 

Ein Blogbeitrag von Mark De Wolf von Autodesk: https://www.autodesk.com/de/design-make/articles/windkraftanlagen-herstellung

 

Die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen wird in Zukunft eine immer größere Bedeutung einnehmen.

Am Beispiel des dänischen Unternehmens Odico, das zur Herstellung von Windkraftanlagen leistungsstarke Fertigungsroboter einsetzt und damit die Windenergiebranche revolutionieren möchte, berichtet Autodesk in einem Blogbeitrag darüber, welche Vorteile die Fertigungsbranche durch dein Einsatz von Maschinen und Roboter erwarten kann und, warum die Automatisierung durch Roboter keine Arbeitsplätze vernichtet, sondern lediglich die Art und Weise, wie Menschen und Maschinen künftig zusammenarbeiten, verändert.

Maschinen und Fertigungsroboter lassen sich so programmieren, dass sie sich schnell an neue Anforderungen anpassen und Änderungen im Produktionsprozess nahtlos integrieren. Das bringt nicht nur eine Steigerung der Produktivität in der Fertigung mit sich, auch die Herstellung der Windkraftanlagen wird kostengünstiger und effektiver. Durch die besonders präzise Arbeit der Maschinen lassen sich Fehler, die monatelange Korrekturarbeiten an der Konstruktion und in der Fertigung nach sich ziehen können, vermeiden, was das dänische Unternehmen Odico besonders schätzt.

Die folgende Abbildung zeigt den von Odico entwickelten Drill Mate.

In Zusammenarbeit mit Autodesk wurde dieser für den Einsatz mit Autodesk Fusion 360 optimiert, sodass er automatisch und immer wieder präzise Bohrlochmuster in komplexe Metallprofile setzen kann. Da die Windenergieproduktion bis 2024 auf 23,3 TWh gesteigert werden solle, kommen die Fähigkeiten der Roboter gerade recht. Schließlich würden sie nicht nur die Produktivität verdreifachen, sondern auch eine agile, kontinuierliche Verbesserung ermöglichen.

Der Drill Mate kombiniert das robotergestützte Bohren mit den neuesten Entwicklungen in der computergestützten Fertigung (CAM). Er wurde für präzise Hochleistungsanwendungen entwickelt und verfügt über eine modulare Architektur, die eine schnelle Installation im Werk ermöglicht.

Durch die Integration mit Autodesk Fusion 360 (heute Autodesk Fusion) können Änderungen der Bohrlochpositionen und der sonstigen Spezifikationen über die CAM-Schnittstelle von Fusion 360 mit wenigen Berührungen auf dem Tablet direkt in der Fertigungshalle ausgeführt werden. Diese bahnbrechende Innovation passt zu den aktuell branchenprägenden Trends wie Kleinserienproduktion und 3D-Druck.

 

Produktivität steigern, Arbeitsplätze erhalten

Man könnte meinen, dass neuartige Maschinen wie der Drill Mate Arbeitsplätze gefährden. Im Interview mit Autodesk hat Anders Bundsgaard, der Gründer und CEO von Odico, jedoch geäußert, dass das nicht der Fall sein müsse. Seiner Ansicht nach verdränge die Automatisierung durch Roboter nicht die Menschen von ihrem Arbeitsplatz. Es verändere sich lediglich die Art und Weise, wie Menschen und Maschinen zusammenarbeiten.

Bundsgaard sehe durch den Einsatz moderner Techniken und Maschinen sogar die Chance der Berufsbilder, sich weiterzuentwickeln und neue Kompetenzen anzueignen.

Darüber hinaus berichtet Autodesk in seinem Blogbeitrag darüber, dass laut eines 2020 erschienenen Berichts des Weltwirtschaftsforums mit dem Titel Future of Jobs viele Angestellte mit Bundsgaards Ansicht übereinstimmen: Darin werde geschätzt, dass bis zum Jahr 2025 zwar 85 Millionen Arbeitsplätze durch eine Verschiebung der Arbeitsteilung zwischen Menschen und Maschinen verdrängt werden könnten. Gleichzeitig könnten aber auch 97 Millionen neue Jobs entstehen – vorausgesetzt ihre Rollen werden besser an die neue Arbeitsteilung zwischen Menschen, Maschinen und Algorithmen angepasst.

 

Sie möchten mehr erfahren?

Lesen Sie hier den vollständigen Blogbeitrag von Autodesk: https://www.autodesk.com/de/design-make/articles/windkraftanlagen-herstellung

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